Wie die New York Times schreibt, ist der amerikanische Geheimdienst bereits seit Wochen in Libyen aktiv. Und wie man aus den Geschichtsbüchern weiss, kommen die Herren vom CIA nicht zum Kaffeeklatsch vorbei. Viele Kriege entstanden durch Bürgerunruhen, die nur allzu oft der CIA angezettelt wurden. Wir erinnern an Guatemala, Chile, Panama, etc. Auch in Libyen?
Der Völkerrechtswidrige Krieg gegen Libyen war offenbar schon seit langem geplant. Wie die New York Times schreibt, ist der CIA bereits seit sechs Wochen in Libyen. Was haben Sie dort gemacht? „Mit verdeckten Operationen die Rebellen unterstützt“, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters.
Wenn man aus der Geschichte etwas lernen sollte, dann dies: Dort, wo der CIA seine Zelte aufgeschlagen hat, brennt bald die Erde. Man erinnere sich an die zahlreichen verdeckten Operationen in Südamerika, wie Panama, Guatemala, Nicaragua, Chile, El Salvador aber auch Iran 1953, Laos, Burma und so weiter. Die Liste der verdeckten Operationen, die zu blutigen Kriegen, Unruhen und korrupten Diktatoren führten, ist endlos. Warum sollte es im Libyen Konflikt anders sein?
Es ist also anzunehmen, dass sämtliche Kriegspropaganda vom amerikanischen Geheimdienst beeinflusst wurden. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern gehört gemäss Wikipedia zu einem der Grundelemente einer verdeckten Operation:
▪ Aufbau und Beeinflussung politischer Gruppierungen im Zielland
▪ Desinformation zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung oder der Diffamierung politischer Gegner («Operative Information»)
▪ Paramilitärische und militärische Operationen, etwa durch Spezialeinheiten
▪ Aufbau und Beeinflussung (para-)militärischer Gruppierungen im Zielland (siehe auch Todesschwadron)
▪ Förderung des Drogenhandels zur Finanzierung einer Operation, siehe Iran-Contra-Affäre