Wieder 30 US-Banken pleite. Kommt der Big Crash im April?
Montag, 15. März 2010
Nachdem letztes Jahr fast 150 US Banken schliessen mussten, sind auch dieses Jahr bereits 30 Geldinstitute bankrott gegangen. Das Bankensterben scheint kein Ende zu nehmen. Interessant wird der 1. April. Ab diesem Datum müssen in vielen Banken Barabhebungen innert Wochenfrist angemeldet werden. Damit nicht das gleiche passiert wie nach dem Schwarzen Freitag 1929?
Wie die US-Bankenaufsicht bekannt gab, wurden am letzten Freitag wieder drei US-Banken geschlossen.:Die Statewide Bank, Old Southern Bank und The Park Avenue Bank machen damit die 30. Bankenschliessung des Jahres voll. Das Bankensterben in den USA scheint kein Ende zu nehmen, nachdem bereits letztes Jahr 150 Banken dicht machen mussten.
Besonders interessant wird der 1.April, wenn die neue Regelung der Citigroup gilt, wonach jede Barabhebung eine Woche im voraus angemeldet werden muss. Im Falle eines umfassenden Kollapses oder einer Währungsreform, würden sieben Tage Sperrfrist eine Ewigkeit bedeuten, in denen sich das Ersparte im Nichts auflöst. Wie damals, 1929, als die Bürger die Banken stürmten, nachdem die Wirtschaft kollabierte.
Sollte ein solcher Kollaps geplant sein, würde sich ein langes Wochenende mit Feiertagen besonders dafür anbieten. Den betroffenen Bankkunden kann man nur empfehlen, Ihr Geld vor dem ersten April von diesen Banken zu holen und zur Not ein Konto bei einer anderen Bank zu eröffnen. Oder noch besser, unter die Matratze legen.