Wer profitiert von der Ölpest?Sonntag, 11. Juli 2010




Immer mehr Leute wundern sich, warum sowohl die Obama-Administration als auch BP sämtliche internationale Hilfsangebote ablehnen, von denen es mittlerweile dutzende gibt, die alle versprechen, die Ölpest eindämmen zu können. Warum werden alle diese Optionen komplett abgelehnt, ohne überhaupt geprüft worden zu sein? Soll die Ölpest gar nicht beendet werden, sondern solange wie möglich andauern? Warum? Wer profitiert davon? Was für die Menschheit und den Planeten eine apokalyptische Katastrophe bedeutet, ist für einige Leute ein wahrer Segen. Wie gerufen kommt die Ölpest zum Beispiel für die CO2-Agenda, die nun durchgedrückt werden soll, wie Harvard-Professor und Bilderberger Kenneth Rogoff in einem Kommentar in der „Korea Times“ fordert. Die offizielle Argumentation würde lauten, dass man “unsere Abhängigkeit vom Öl” reduzieren möchte. Doch das ist natürlich kompletter Unsinn, denn es geht gar nicht um alternative Energien sondern ganz einfach um Geld. Viel Geld.
Die grössten Nutzniesser der Katastrophe dürften aber diejenigen sein, die BP aufkaufen werden. Zu einem Bruchteil ihres Wertes, wohlgemerkt. Denn die BP-Aktien sind dermassen im Keller, dass BP-Chef Tony Hayward auf weltweiter Betteltour ist, um BP zu retten. Interessenten für die im Sinkflug befindende BP sind unter anderem Shell und Exxon, schreibt „20min.ch“. Will das Rockefeller-Imperium ihre alten Ölfirmen wiederhaben? Ging es am Ende nur darum?
Viele Leute hoffen, dass es sich bei der BP-Katastrophe „nur“ um einen Wirtschaftskampf handelt, der über Medien ausgetragen wird. Dafür würde sprechen, dass ein absolutes Medienverbot vor Ort herrscht, was sehr unüblich ist für die US-Regierung, die gerne und viel Propagandavideos an die Medienagenturen streut. Doch bei dieser Sache nicht. Ist es wirklich, weil es besonders schlimm ist oder will man nur, dass die Leute glauben, dass es verdammt schlimm ist? Wäre es doch nur so.
Bevor nun alle wütend „Seite3.ch“ aus dem Verlauf löschen, sollte man bedenken, dass sämtliche Informationen zur Katastrophe von BP und von der Regierung kommen, weil Medien eine unabhängige Berichterstattung VERBOTEN ist! Es scheint dass das Interesse grösser ist, die Informationssperre aufrecht zu erhalten als das ökologische Desaster zu beseitigen.
Oder anders gesagt: Warum wartet US-Präsident Obama über zwei Monate, um internationale Hilfe zuzulassen? Ausländischen Schiffen wurde bislang die Möglichkeit verweigert, an der Säuberungsaktion teilzunehmen. Es wurde jede Anstrengung unternommen um eine Einmischung von Aussen zu verhindern, obwohl Obama versprochen hat, alles Mögliche zu unternehmen, um die Ölpest einzudämmen. Denkste.
Viele internationale Unternehmen haben ihre Dienste angeboten. Mit konkreten Vorschlägen. Darunter auch die belgische Firma DEME. Kurz nach der Katastrophe meldete sich das Unternehmen und versprach, mit ihren speziellen Seefahrzeugen das Leck schliessen zu können. Obama schlug nicht nur dieses Angebot aus, er lehnte die Hilfe von dreizehn Firmen ab, die sich gleich nach der Katastrophe meldeten. Vielmehr schimpfte Obama über BP, was die Aktien ins Bodenlose fallen liess.
Was die ganze Show soll, werden wir schon bald wissen, wenn die Konsequenzen daraus bekannt werden. Wie beim 11. September 2001, wo schon bald klar war, was das Ziel der Übung sein sollte. Aber wie schon damals, dürfte es auch heute bereits zu spät sein, die Konsequenzen abzuwenden.
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