Weltuntergang 2012: 10 Dinge, die Sie noch tun sollten
Montag, 6. Februar 2012
Baum pflanzen, Kind zeugen, Haus bauen: Das ist alles nichts mehr wert, wenn die Welt untergeht. Das Ende ist nah, das Leben ist kurz – es bleiben uns allen nur noch rund 318 Tage, rund 10 Monate, um das zu tun, was man unbedingt gemacht haben muss. Hier 10 Sachen, die Sie gemacht haben sollten, bevor die Welt in Stücke bricht.
1. Ein Round The World Ticket kaufen: Bevor Sie untergeht, sollten Sie die gute alte Mutter Erde nochmals rundum bereisen. Besuchen Sie dabei gezielt Orte wie die Slums von Dehli, Bagdad, Grosny, Fukushima oder Wallisellen. Das erleichtert das Abschiednehmen von diesem Planet.
2. Die meisten Leute wollen vor ihrem Tod mal das Gefühl des freien Falls erleben, also Bungee-Jumping, Fallschirmspringen oder so. Keine Ahnung, warum! Tun Sie’s einfach, bevor Ihnen der Himmel auf den Kopf fällt.
3. Schreiben Sie Ihre eigene Biographie (bluffen sie dabei, was das Zeug hält) und verbuddeln Sie ihre Memoiren tief in der Erde. Vielleicht wird sie ja von einer anderen Zivilisation in 5000 Jahren gefunden werden. Vielleicht wird man Sie für eine Art Gottheit halten, natürlich nur, wenn Sie in Ihrer Biographie richtig fett aufgetragen haben.
4. Fahren Sie das Fahrzeug Ihrer Wahl: Verkaufen Sie Ihren sparsamen Familiendiesel und kaufen Sie sich einen Bagger, Ferrari oder Radpanzer. Die Apokalypse sorgt sich ja auch nicht um Nachhaltigkeit.
5. Blaumachen, Durchfeiern, Nacktbaden: Auf allen „Bucket-List“ finden sich befreiende Aktivitäten wie diese. Scheint ein Bedürfnis zu sein, nochmals so richtig auszubrechen, bevor es über einem zusammenbricht. Tun Sie sich keinen Zwang an und blütteln Sie blaumachend, wo Sie wollen. Einfach vielleicht nicht in der Nähe von Schulen oder Kindergärten.
6. Gehen Sie zu Fuss: Nichts macht so glücklich wie sich zu Fuss auf einen Weg machen. Spazieren ist eine traditionelle, fast vergessene Art der Entschleunigung, der ultimative Luxus, sich Zeit zu nehmen, die andere nicht haben.
7. Lassen Sie sich nicht stressen! Natürlich sind alle anderen immer an allem Schuld – Vollidioten, die Ihnen den Vortritt, den Sitzplatz oder den Job wegnehmen wollen. Sollen Sie doch! Lassen Sie die anderen überholen und gönnen Sie sich die Zeit, zum Beispiel einmal im Tag 30 Minuten in die Luft zu gucken – bloss nicht gerade auf der A1 während des Morgenverkehrs.
8. Singen Sie! Nicht nur zuhause unter der Dusche, sondern auch auf der Strasse, im Tram oder in der Migros. Nichts erhellt so sehr die Seelen, wie wenn plötzlich jemand anfängt zu singen. Vielleicht entsteht ja ein Kanon.
9. Zeigen Sie Ihr Supertalent! Nicht alle Menschen können singen oder wollen im Fernsehen den Talent-Lappi machen. Aber vielleicht fällt Ihnen in der S-Bahn spontan ein Witz ein: Erzählen Sie ihn doch dem ganzen Wagon! Oder tanzen Sie, jonglieren Sie, tun Sie endlich das, was Sie können, aber nicht dürfen, weil Sie arbeiten müssen. Lassen Sie die Menschheit an Ihrem Talent teilhaben!
10. Seien Sie jemand anders! Den meisten Leuten fällt es schwer, sich selbst zu sein. Drum, geben Sie sich jeden Tag einen anderen Namen, eine andere Identität, eine andere Biografie. Seien Sie einfach derjenige, den Sie grad sein wollen. Sie wollen in einem Affenkostüm zum Montag-Morgen Meeting (MoMoMe)? Wer hindert sie daran? Ihr Chef? Pah, der will doch nur spielen. Oder eine Banane. Geben Sie ihm eine und lausen Sie ihn danach als Zeichen Ihrer Unterwürfigkeit.