Von wegen Verschwörung: IWF und EZB fest in Hand der Bilderberger!
Donnerstag, 30. Juni 2011
Bereits zwei Wochen nach dem Bilderberg Treffen in St. Moritz sind die ersten Ergebnisse der Konferenz sichtbar. Nachdem letzte Woche der Bilderberger Mario Draghi zum neuen Chef der Europäischen Zentralbank erkoren wurde, tritt die Nachfolge von Dominique Strauss-Kahn ebenfalls eine Bilderbergerin Christine Lagarde für das Amt des IWF-Direktors an. Alles nur Zufall? Come on!
Zufälle, die gibt’s gar nicht. Kaum zwei Wochen nach dem Bilderbergtreffen in St. Moritz wurden zwei der wichtigsten Finanzpositionen überhaupt mit Bilderbergern besetzt: Mario Draghi als neuer Präsident der Europäischen Zentralbanks und Christine Lagarde als neue Direktorin des Internationalen Währungsfonds. Zufälligerweise waren auch deren Vorgänger Bilderberger: Jean-Claude Trichet leitete acht Jahre lang die EZB und nahm auch acht mal an der Bilderberger-Konferenz teil. Zufall? Natürlich, wie dieser: Dominique Strauss-Kahn war ebenfalls Bilderberger, bevor ihn seine Herren abservierten. Warum auch immer.
Beim neuen Präsident der EZB Mario Draghi handelt es sich um einen Verantwortlichen von Goldman Sachs, der bei den Swap-Geschäften beteiligt war und die Finanzwelt in den Arsch ritt. Und dafür wird er sogar noch befördert. Auch Christine Lagarde hat Dreck am Stecken beziehungsweise anderswo. Sie ist in Korruptionsskandale verwickelt, von denen einige noch hängig sind.
Was für jeden Personalchef ein Grund wäre, die Kandidaten nicht mal zum Gespräch einzuladen, scheint für die Bilderberger die ideale Besetzung zu sein. Nur noch die NZZ glaubt, dass es sich nur um einen Zufall handeln kann, dass zwei Wochen nach der Bilderbergkonferenz zwei Bilderberger die wichtigsten Finanzpositionen einnehmen, die zuvor Bilderberger innehatten.