Und es ward Krieg!Mittwoch, 2. März 2011




Vom Volksaufstand zum Bürgerkrieg zum Weltkrieg? Alle Zeichen deuten darauf hin, dass eine US-Invasion den Libyen-Konflikt schon bald in eine neue Runde bringt. Dabei geht es natürlich offiziell um das Wohl des Volkes, in Wahrheit geht es aber um die gigantischen Ölreserven, die sich die üblichen Verdächtigen unter den Nagel reissen wollen.Gaddafis Macht schwindet, auch wenn uns täglich Horrormeldungen aus Libyen erreichen. Natürlich ist Gaddafi ein Schuft, aber vor diesem Terrorist hat die ganze Welt den Bückling gemacht und mit ihm zusammengearbeitet. Das Blatt hat sich gewendet und es scheint, als wolle man uns überzeugen, dass die Situation in Libyen nur durch eine militärische US-Intervention in den Griff zu bekommen sei.
Politische Friedensphrasen und mit den wehenden Fahnen der Humanität, wird in diesen Stunden ein militärischer Schlag gegen Libyen vorbereitet. Amerikanische, deutsche und britische Kampfschiffe sind auf dem Weg nach Libyen, wo sie einen Raketenangriff vorbereiten. Sie bringen keinen Frieden, auch wenn sie ihre Militärintervention so rechtfertigen – sie werden das Land besetzen und für weitere Instabilität im Lande sorgen, um eine Dauerbesetzung zu rechtfertigen. Der wahre Grund ist nichts weiter als eine Neokolonisierung des Landes, um sich die Erdölfelder zu sichern.
Tja, so schnell können aus Freunden Feinde werden – und zwar keine netten Feinde. Oder warum sonst hat die USA von der UNO eine Carte-Blanche zur Verletzung der Menschenrechte bekommen? In der Resolution des UN Sicherheitsrates gegen Libyen, die am Samstag verabschiedet wurde, bestanden die USA auf eine Klausel, wonach US-Bürger für Verbrechen an der libyschen Bevölkerung nicht bestraft werden können.
Sehen Sie dazu die super Doku „Why we fight – Die Kriegsgeschäfte der USA“
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