US Top-Manager: Mehr Lohn als ihre Unternemen Steuern zahlen!
Freitag, 2. September 2011
25 der 100 bestbezahlten Top-Manager in den USA erhalten mehr Lohn als ihre Unternehmen Steuern zahlen. Solche Zustände haben wir auch in der Schweiz. So verdiente CS-Chef Brady Dougan 2009 90 Millionen Franken, obwohl die Credit Suisse keinen Rappen Steuern zahlen musste. Die UBS muss bis 2013 sogar keine Steuern bezahlen, obwohl die Manager immer noch Millionen verdienen.
Es ist eine Schande, wie einzelne Leute aus egoistischer Profitgier ihre Unternehmen und ihr Land ausnehmen. Nicht nur in der Schweiz, wo sich Bankster oder Pharmadrogendealer mit vollen Händen aus der Firmen- und Staatskasse bedienen, während das Volk leer ausgeht. Auch in den USA, dem Mutterland des Kapitalismus, fragen die Top-Manager nicht, was sie für ihr Land tun können. 25 der 100 bestbezahlten US Top-Manager bekommen von ihrem Unternehmen mehr Lohn als das Unternehmen überhaupt Steuern bezahlt.
Das Washingtoner Institute for Policy Studies (IPS) legte vor kurzem eine empörende Studie vor. Das IPS verglich die Löhne der Manager mit den laufenden Steuern. Im Durchschnitt verdienen die Chefs der 500 grössten US-Unternehmen rund 11 Millionen Dollar. 13,8 Millionen Dollar verdient Jim McNerney, der Chef des Flugzeugbauers Boeing, im Jahr. Gleichzeitig überwies Boeing aber nur 13 Millionen Dollar Steuern. Noch extremer ist es bei General Electric. GE-Chef Jeff Immelt verdiente 15,2 Millionen Dollar, obwohl die Firma nur 3,3 Milliarden Dollar an Steuern zahlte.