US-Präsidentschafts Kandidatin: „Mein Land wurde gekidnappt!“Donnerstag, 18. Februar 2010




Die Welt hielt vor Erwartung den Atem an, als Barack Hussein Obama Präsident der Vereinigten Staaten wurde. Endlich sollte aus dem Lumpenstaat der kriminellen Bush-Regierung wieder ein Land der Träume werden. Doch es wird zum Alptraum. Cynthia McKinney, Präsidentschaftskandidatin der Green Party, zieht auf einer Friedenskundgebung in München eine bittere Bilanz des ersten Jahres der Präsidentschaft Obamas.„Mein Land ist von einer kriminellen Vereinigung gekidnappt worden, welche die sauer verdienten Dollars des amerikanischen Volkes für die Kriege und Besetzungen ihres Imperiums verschwendet.“ Es sind klare Worte, die Cynthia McKinney in München an einer Friedenskundgebung sprach. Aber sie hat Recht: Der letzte Verteidigungshaushalt (Obamas erster) ist fast so hoch, wie die Verteidigungshaushalte der übrigen Armeen der ganze Welt zusammen. Das US-Militär ist der grösste einzelne Ölkonsument der Welt und verbraucht offiziell 320.000 Barrel Öl am Tag – es dürften aber fast das Fünffache sein, glaubt Fachleute. Die Kampfflotte der US-Marine ist grösser als die 13 nächstgrösseren Flotten zusammengenommen.
„Wir hofften, dass Folter und Verschleppung, Krieg und Besetzung, das Ausspionieren unschuldiger Amerikaner mit abweichenden Meinungen, die Verstösse gegen die US-Verfassung und die Verbrechen gegen den Frieden mit der Wahl Obamas endlich aufhören und dass sich die Vereinigten Staaten wieder in die Gemeinschaft der Nationen einordnen würden. Schon im ersten Jahr der Präsidentschaft Barack Obamas mussten wir erkennen, dass sich unsere Hoffnungen leider nicht erfüllen“ sagt Präsidentschaftskandidatin Cynthia McKinney.
Präsident Obama hat die einzige militärische Supermacht der Welt weiter ausgebaut und kämpft entweder offen oder verdeckt an fünf Fronten im Kampf gegen den „Terror“ (Afghanistan, Pakistan, Irak, Jemen und Somalia).
Zusätzlich zu den 1,1 Millionen an Militärpersonal, das in den Vereinigten Staaten und ihren Territorien stationiert ist, gibt es ungefähr weitere 262’000 US-Truppen im Ausland – wobei die 130’000 Soldaten im Irak und die 68’000 Soldaten in Afghanistan sowie andere Truppen im Irak zur Unterstützung der Operation Iraqi Freedom und in Afghanistan zur Unterstützung der Operation Enduring Freedom bei dieser Zahl aussen vor bleiben. Und dann gibt es noch die neue 30’000 Mann starke Truppenaufstockung für Afghanistan. Es gäbe sogar noch mehr Truppen in Afghanistan, ständen dort nicht 120'000 Söldner im Einsatz.
Cynthia McKinney weiss: „Präsident Obama baut die US-Truppenpräsenz in Kolumbien aus und bedroht die Errungenschaften der Völker Venezuelas, Boliviens, Ecuadors, Kubas und Nicaraguas. Präsident Obama lässt mit Drohnen unschuldige Menschen in Pakistan, Afghanistan, im Jemen und in Somalia töten. Und Juristen seiner Regierung versuchen, die Tötung von US-Bürgern zu rechtfertigen. Es ist traurig, aber Präsident Obama hat sich mittlerweile aller Verbrechen schuldig gemacht, die ich bei meinem Antrag auf Amtsenthebung schon dem Präsidenten Bush vorgeworfen habe.“
Es scheint sich immer mehr zu bewahrheiten, was die folgende Doku prophezeit hat: The Obama Deception
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