Es ist weder 1. April noch handelt es sich bei der Meldung der „Huffington Post“ um einen Scherz. Zurzeit werden in San Diego rund 1'000 Soldaten, Polizeibeamte und anderes US-Sicherheitspersonal ausgebildet, was bei einer Zombie Apokalypse zu tun ist. Was lustig tönt, ist todernst. Denn unter dem unsinnigen Zombie-Vorwand wird das Wegsperren der Bevölkerung geübt. Es braucht nur noch einen Vorwand – zum Beispiel ein Virus-Outbreak.
Nachdem sich Hundertausende Amerikaner bereits mit spezieller „Zombie“-Munition eingedeckt haben und das US-Center for Disease Control and Prevention „ready“ für die Zombie-Apokalypse ist, bereitet sich nun auch das Militär- und andere Strafverfolgungsbehörden auf den unmöglichen Fall vor. Wie die „Military Times“ schreibt, sei das Ausbilden der rund 1'000 US-Soldaten und Polizeibeamten Teil des diesjährigen Anti-Terror-Gipfels in Sand Diego.
Die Zombie-Apokalypse ist natürlich nur ein Vorwand, um Sicherheitspersonal darin auszubilden, wie sie bei einer Pandemie reagieren soll, wenn die amerikanische Bevölkerung sich wehrt, in FEMA-Camps gesperrt zu werden. Das spielerische Zombie-Szenario ist dabei besser geeignet als eine Übung, bei der es darum geht, auf die eigenen Nachbarn zu schiessen. Die Soldaten werden darin geschult, auf einen gewalttätigen Mob zu reagieren. Das tönt sehr realistisch, auch wenn die Ursache für die Gewalt kein Virus sein wird, sondern eine Rebellion.
Seit geraumer Zeit kommen immer mehr ominöse „Zombie“-Statements von offizieller US-Regierungsstellen, zum Beispiel von „Homeland Security“, die anfangs Monat verlauten liess, dass eine Zombie-Apokalypse möglich sei. Gleichzeitig dementiert das US-Center for Disease Control and Prevention die Existenz von Zombies, aber unterstützt die Katastrophenübungen für den Fall eines Virus-Outbreaks, wie die „Huffington Post“ schreibt.