Dass der Schweinegrippe Flop zum Bumerang für die Pharmamafia wird, war absehbar. Weltweit laufen nun Untersuchungen gegen Pharmaunternehmen, Forschungsinstitute und die WHO, der vorgeworfen wird, eine Pandemie inszeniert zu haben. So haben über 200 Abgeordnete des Europa-Parlaments schriftlich eine erneute Untersuchung gefordert. In Australien wird Big Pharma sogar der Vorwurf der Körperverletzung gemacht.
Am Ende frisst sich die Gier immer selbst auf. So ist die Pharmamafia dieses Mal zu weit gegangen, dass es nicht mal Verschwörungstheorien braucht, um Big Pharma dunkle Machenschaften zu unterstellen. Darum laufen nun weltweit parlamentarische Untersuchungen, die dem Vorwurf nachgehen, einen Schweinegrippe-Schwindel inszeniert zu haben, um unnötig mehrere Hundert Millionen Menschen zu impfen und so Milliardengewinne zu erzielen.
Über 200 Abgeordnete der Europa-Parlaments haben eine schriftliche Erklärung unterzeichnet, in der die Bildung eines Untersuchungsausschusses über die H1N1-Pandemie gefordert wird. Dabei wird der WHO vorgeworfen, ihr Umgang mit der Grippe habe das Vertrauen in die Institutionen und deren Glaubwürdigkeit ernsthaft beeinträchtigt. Im offiziellen Aufruf des Europa-Parlaments heisst es: „Die Mitgliedstaaten haben Milliarden für H1N1-Impfstoffe ausgegeben, obwohl sich schon bald nach dem ersten Auftreten des Virus gezeigt hat, dass es nur milde verlaufende Erkrankungen hervorrief.“ Die polnische Europa-Abgeordnete Boguslaw Sonik erklärt: „Wir wollen wissen, warum die Kommission und die staatlichen Gesundheitsbehörden keine Änderung ihrer ursprünglichen Strategie verkündet haben. Und ausserdem: Warum haben die Institutionen der EU den Bürgern und den Medien keine guten, objektiven und aktuellen Informationen zukommen lassen?“ Gute Frage.
Wie die Recherchen des „SPIEGEL“ zeigen, haben sich rund drei Wochen bevor die Schweinegrippe zur Pandemie erklärt wurde, in der WHO-Zentrale 30 hochrangige Vertreter von Pharmakonzernen mit WHO-Chefin Chan und UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon getroffen. Dabei wurde beschlossen, dass Phase 6, also die Pandemie ausgerufen wird. Denn die Pandemiestufe setzt Mechanismen in Gang, der die Kassen der Industrie risikofrei klingeln lässt. Denn viele Pandemie-Impfstoff-Verträge wurden schon vor Jahren abgeschlossen. In diesen Verträge wurde festgelegt, dass „im Fall der Ausrufung einer Pandemie“ die entsprechende Regierung automatisch Millionen Dosen der Impfstoffe kaufen würden. Diese Verträge sind also nichts anderes als Blankoschecks für die Pharmaindustrie, die sie letztes Jahr in Milliardenhöhe eingelöst hat.
Aber nicht nur wegen des gigantischen Korruptionsskandal laufen Untersuchungen, sondern auch wegen schwerer Körperverletzung. Die Regierung von Westaustralien hat eine Untersuchung über die Schweinegrippe-Impfung in Gang gesetzt, da Beweise dafür vorlägen, dass die ungetesteten Impfstoffe im ganzen Land bei Hunderten von Kindern zu unerwünschten, teils schlimmen und tödlichen Nebenwirkungen geführt haben.