Public Eye Award: Der Stinkefinger Preis für Arschloch Firmen
Donnerstag, 5. Januar 2012
Firmen verhalten sich manchmal wie Psychopathen. Sie ordnen jegliches moralisches Handeln dem Profit unter. Dafür werden übelste Verbrechen an Umwelt, Tier und Mensch begangen. Ab heute kann darüber abgestimmt werden, welches Unternehmen dieses Jahr den Preis der Schande entgegen nehmen darf. Welche Unternehmen nominiert sind, sehen Sie auf der Public-Eye Website, wo Sie auch Ihre Stimme abgeben können.
Seit 12 Jahren gibt’s mit dem Public Eye Award den Antipreis, den kein Unternehmen haben will. Die Public Eye Awards sollen den Akteuren der Weltwirtschaft zeigen, dass Menschen und Umwelt verachtende Geschäftspraktiken Konsequenzen haben – auch für das Firmenimage. Ob ausbeuterische Arbeitsbedingungen, Umweltsünden, absichtliche Fehlinformation oder Nichteinhalten der Unternehmensverantwortung: Mit dem Public Eye Award sollen die üblen Machenschaften öffentlich angeprangert werden und mit dem Schmähpreis ins Scheinwerferlicht gerückt werden. Letztes Jahr ging der Anti-Preis an den finnischen Energiekonzern Neste Oil, dem als grösster Agrotreibstoffproduzent schlimmste Verbrechen vorgeworfen werden. Dazu gehören Bestechung, Landenteignung, Regenwaldzerstörung, etc. Wer dieses Jahr Ihren persönlichen Stinkefinger verdient hat, bestimmen Sie mit einer Stimme auf publiceye.ch.
Ist es 2012 Syngenta, die mit hochgiftigen Pestiziden die Welt vergiftet, die Barclays Bank, die mit Spekulationen von Nahrungsmittel Gewinne auf dem Buckel der Ärmsten machen oder ist es Freeport McMoRan, der Minenkonzern, der mit Millionen Tonnen von verseuchten Morast die Umwelt versaut? Vielleicht ist es aber auch Vale, der brasilianische Minenkonzern, der Regenwälder in Minen und Staudämme verwandelt? Oder ist es Samsung, der seine Arbeiter giftigsten Dämpfen aussetzt oder vielleicht doch Tepco, der japanische Energiekonzern, der mit Fukushima ja eine schöne Sauerei angerichtet hat. Urteilen Sie selbst, ab heute auf publiceye.ch.