Eigentlich hätte Julia Louis-Dreyfus niemals arbeiten müssen. Sie ist heute vor 51 Jahren als Tochter des Milliardärs Gerard Louis-Dreyfus auf die Welt gekommen. Trotzdem verdarb Geld ihren Charakter nicht. Und so gehört sie heute zu den erfolgreichsten Sitcom-Ladys überhaupt.
Wie die meisten grossen Comedians startete auch Julia Louis-Dreyfus ihre Karriere bei «Saturday Night Live». Bis 1985 war sie Teil des Ensembles, bevor sie in der Rolle der Elaine Benes in der erfolgreichsten Sitcom aller Zeiten, Seinfeld, mitspielte. 8 Jahre lang dauerte die Serie, die Jerry Seinfeld steinreich machte, Julia war es schon. Sie ist Tochter des Milliardärs Gerard Louis-Dreyfus und gehört damit zur Louis-Dreyfus Gelddynastie, die ihr Geld mit Haushaltsgeräten machte.
Nach Seinfeld spielte Louis-Dreyfus in der Sitcom «Watching Ellie», die ihr Mann Brad Hall schrieb, mit dem sie seit 1987 verheiratet ist und zwei Söhne hat. Doch die Serie wurde bald abgesetzt. Man sprach bereits vom Seinfeld-Fluch, weil sämtliche Sitcoms, in denen sich die Ex-Seinfeld-Darsteller versuchten, floppten. Doch der Fluch hielt nicht lange. Seit spielt sie die Titelrolle in der CBS-Sitcom „The New Adventures of Old Christine“, eine wahnsinnig komische Serie über eine verzweifelte geschiedene Mutter, die alles versucht, um nochmal Glück und Liebe in ihrem Leben zu finden. Dafür gewann sie 2006 den Emmy für die „Beste weibliche Hauptrolle in einer Serie Komödie/Musical“ sowie 2007 eine Nominierung in derselben Kategorie für den Golden Globe.
Julia Louis-Dreyfus ist die Tochter des französischen Milliardärs Gerard Louis-Dreyfus, der in den 1940er Jahren seinen Vornamen in William änderte. Ihr Grossvater Pierre Louis-Dreyfus kämpfte im Zweiten Weltkrieg für die Résistance. Ihr Vetter Robert Louis-Dreyfus war Hauptaktionär von Adidas und lenkte den Fussballclub Olympique Marseille. Oha, nicht schlecht.