Grösste Langzeitstudie: Kein Lungenkrebs vom Kiffen Donnerstag, 12. Januar 2012




Marihuana verursacht keinen Krebs, im Gegenteil. Das ist das Ergebnis der grössten Langzeitstudie, die es zum Thema jemals gegeben hat. Für die Studie beobachteten US-Forscher verschiedener kalifornischer Universitäten 20 Jahre lang 5000 Männer und Frauen, die regelmässig Gras rauchen. Das Resultat dürfte die Kiffer freuen, denn anscheinend erhöhe der gelegentliche Marihuana-Konsum sogar das Lungenvolumen. Die meisten Kiffer-Klischees sind immer noch Mythen aus alten Antidrogentagen, die sich über die Jahre als erfunden entpuppten. Auch die neueste Studie zum Thema - die grösste und längste Studie notabene – räumt mit einer alten Räuberpistole auf. Die Studie, an der 5000 Probanden während 20 Jahren beobachtet wurden, hat nun endgültig den Mythos widerlegt, dass Marihuana rauchen Krebs verursacht.
Für die Studie untersuchten Forscher der Universität von Kalifornien in San Francisco und der Universität von Alabama in Birmingham unabhängig voneinander die Folgen des Zigaretten- und des Cannabiskonsums der Probanden. Die Langzeitstudie ergab, dass das tägliche Rauchen eines Joints die Lungenfunktion nicht nachteilig beeinflusst. Im Gegenteil: der gelegentliche Konsum eines Joints könne sogar das Lungenvolumen steigern.
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