Mittwoch, 19. Juni 2013
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Gastkolumne*: Die Bibel-Lüge, Teil 1

Montag, 24. Dezember 2012



Was wäre wenn die ganze Bibel nur eine Sammlung willkürlich zusammen gepuzzelter Geschichten wäre, die Jesus-Geschichte selbst nichts als ein Konglomerat aus anderen Kulten und abgeschrieben aus dem alten Testament? Naja... vermutlich hätte man dann allen Grund, Weihnachten endlich wirklich nur noch als Konsumfest zu feiern und sich vor der Mitternachtsmesse sinnlos zu besaufen!

Kennen Sie Shed? Vermutlich nicht. War ja auch nur einer der ägyptischen Götter und wurde dort auch als der «Erlöser» bezeichnet und auch mit Horus, einem anderen ägyptischen Gott identifiziert, der als Kind eines ermordeten Hauptgottes geboren wurde und sein Volk erlösen sollte. Und wer eine Statue des kleinen Horus auf dem Schoss seiner Mutter Isis sieht, wird sofort merken, dass da später irgendwer nachher etwas abgekupfert hat.

Die Juden hatten ja recht viel mit den benachbarten Ägyptern zu schaffen, und deshalb sollte es einen auch nicht wundern, wenn in ihren eigene Räuberpistolen-Büchern so einiges aus anderen Kulturen Eingang gefunden hat. So auch von den Griechen – den Nachbarn auf der anderen Seite – wo unterdessen der Gott des Weines, Dionysos, getötet wurde und eine Wiederauferstehung feierte.

So wundert es auch nicht, dass sich im alten Testament an diversen Orten Prophezeit wird, dass eines Tages ein Erlöser kommen werde, denn, man soll das ja nicht vergessen, die Juden waren damals im Nahen Osten keine grossen Lichter. Die grossen Triumphatoren waren sie effektiv nur in ihren eigenen Schriften – weder die Ägypter, die Assyrer noch die Mesopotamier schienen dieses kleine Nomandenvolk, dass da vor sich hin existierte, zu bemerken. Kein Wunder phantasierten sie von militärtischen Triumphen und einem Sieg ihres Gottes über alle anderen Religionen, wenn Gott erst auf die Erde kommen würde.

Nun wird von Christen ja gerne Argumentiert, dass genau das passiert und die Prophezeiungen aus dem alten Testament wahr geworden seien. Der Beweis das alles stimmt, nicht? Naja., nur wenn man das unbedingt glauben muss (weil einem sonst der Boden unter den Füssen weg fällt). Viel sinnvoller wird die Sache, wenn die Bücher des Neuen Testamentes als das Produkt einer jüdischen Endzeitsekte betrachtet werden, die nicht mal über die jüngere Vergangenheit Bescheid wusste und – um die Sache glaubhafter zu machen – eine Handvoll Prophezeiungen aus dem Alten Testament mit den Geschichten über einen Wanderprediger mischte, um so ihre Sekte ihren jüdischen Zeitgenossen schmackhafter zu machen.

Denn klopft man das neue Testament ab, wird das Gebälk dieses ′Fundamentes des Christlichen Glaubens′ sehr schnell sehr Morsch. Zum einen wurde das früheste Buch des NT um das Jahr 70 herum Geschrieben. Etwa 40 Jahre nach dem angeblichen Tod von Jesus. In einer Zeit ohne Zeitungen, ohne allgegenwärtige Medien und einer Lebenserwartung von knapp 40 Jahren: Also nur auf Grund von Hören sagen. (Was auch die Frage beantwortet, ob Jesus′ Jünger das neue Testament geschrieben hätten: NEIN.)

Und warum sollte gerade dann ein solches Märchenbuch geschrieben werden? Weil die Juden im Jahr 70 soeben daran waren, von den römischen Besatzern nach einem erfolglosen Aufstand zermalmt zu werden. Diese Niederlage kam einem Weltuntergang gleich, auch weil der grosse Tempel dabei Zerstört wurde. Deshalb musste das Ende der Welt wohl nahe sein. So prophezeit ja Jesus in Matthäus 16:28, dass im einige Zuhörten, die noch zu Lebzeiten das Jüngste Gericht erleben würden. Oooops.

Wenn keine 2000-Jährigen unter uns weilen, ist das offensichtlich nicht passiert.

Aber damals sicher schöner Trost, zu glauben, dass – auch wenn man soeben gedemütigt und vernichtet wurde – bald die Welt untergehen und die ungläubigen Besatzer vom eigenen Gott gerichtet würden, während man selbst ins Paradies einzieht.

Das reicht noch nicht? Sie glauben immer noch an Weihnachten? Kein Problem. Morgen gibts noch mehr Enthüllungen′ über das ′erfolgreichste Buch′ der Welt.

*Gastkolumnist ist Patrik Etschmayer.







Raymond Kurzweil: Unsterblichkeit in 20 Jahren?

Mittwoch, 19. Juni 2013

ray kurzweil


Der 65-jährige amerikanische Autor, Erfinder und seit Dezember auch «Director of Engineering» bei Google – Raymond Kurzweil – sagte auf dem Global Future 2045 Kongress in New York, dass es in 20 Jahren möglich sein wird ewig zu Leben. Bereits in 15 Jahren werde die Medi ...

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EU: Jetzt kommt das Duschkopf Verbot!

Dienstag, 18. Juni 2013

eu


Wie schon der Glühbirne droht nun auch dem guten alten Duschkopf das Aus. Die EU will künftig nur noch Wasser sparende Armaturen für den Markt zulassen. Das könnte nicht bloss zu grösseren Problemen bei der Hygiene der Leitungen führen – wie Kritiker bemerken – sondern ...

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