Es ist 1973. Berlin ist zweigeteilt und auf der Westseite jagen sich David Bowie und Iggy Pop lustige Säfte in die Venen. Drüben in England setzt eine frisch gegründete Combo auf andere Werte: Dr. Feelgood kultivieren den Pub-Rock zu einer höheren Kunstform. Das tun sie heute noch.
Es waren andere Zeiten, damals, vor 37 Jahren. Und inzwischen hat Dr. Feelgood auch den einen oder anderen Besetzungswechsel verkraften müssen. Aber wenn wir gleich bei Kraft sind: Die steckt immer noch in den Tunes dieser Combo, die unermüdlich durch die Landen pilgert, um in das Grau des Alltags in ein paar Gläsern Ale aufzuweichen.