Wie im ersten Teil beschrieben, handelt es sich bei der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko um kein überraschendes Ereignis. Zumindest profitierten die üblichen Verdächtigen, darunter auch Halliburton vom Desaster, das sie möglicherweise sogar selbst verursachten. Obamas Rolle in der ganzen Katastrophe wird immer klarer: Er benutzt die Katastrophe zur Durchsetzung seiner Horror-Agenda: Die CO2-Steuer.
Immer weniger Leute glauben an die Klimaerwärmung, die dafür immer mehr dem Begriff des Klimawandels weicht, weil Klimawandel alles bedeuten kann, vor allem aber Herbst, Winter, Frühling und Sommer. Der CO2-Emmissionshandel geriet in letzter Zeit erheblich ins Stocken, die geplante CO2-Steuer – die Steuer aufs Ausatmen – würde keine parlamentarische Hürde nehmen, geschweige denn vom Volk geschluckt.
So wie vor dem 11. September 2001 die meisten Amerikaner keine Angst vor Terroristen hatten, seit diesem Tage aber Billionen von Dollar zur Bekämpfung derjenigen ausgibt und viele freiheitseinschränkende Gesetze erlassen wurden, wird auch Obama sein 9/11 nutzen, um Massnahmen zu ergreifen wie die Durchsetzung einer CO2-Steuer. So schrieb Obama in einem Rundmail an seine ehemaligen Wahlhelfer: „Auf dieselbe Art, wie unsere Ansichten bezüglich unserer Verletzbarkeiten und Auslandspolitik tiefgreifend durch 9/11 geprägt wurden, wird, so glaube ich, auch diese Katastrophe unser Denken über die Umwelt und Energie für viele Jahre prägen. Bitte unterstützen Sie mich heute bei der Stärkung der sauberen Energie. Indem Sie Ihren Namen eintragen.“ Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes bereichern sich die üblichen Verdächtigen am Milliardengeschäft, das die dumme Bevölkerung zahlen muss. Dass dafür ganze Ökosysteme sterben müssen, macht einem so traurig wie wütend.
Die Motivation, die Explosion des Bohrlochs zuzulassen und die Krise zu verlängern, ist vor allem politischer Natur. Leute wie Emanuel Rahm und Hillary Clinton, die innerhalb der Obama-Regierung die Fäden ziehen, lassen niemals eine gute Krise ungenutzt verstreichen. Die Obama-Regierung hat den BP-Ölteppich im Golf von Mexiko aggressiv ausgebeutet um künstlich eine Dringlichkeit zu kreieren – ein Versuch um die Verabschiedung des CO2-Emissionshandels zum Wohle der „grünen Wirtschaft“ zu beschleunigen. Die „grüne Wirtschaft“ ist eine von den transnationalen Ölkonzernen, von denen Obama nun behauptet, er würde sich ihrer annehmen, massiv unterstützte Agenda. British Petroleum ist eines der Gründungsmitglieder der Lobby für den CO2-Emissionshandel und hat fortwährend Lobbyarbeit für Steuererhöhungen, Einschränkungen bei Treibhausgasen, den Gesetzentwurf zum Konjunkturpaket, die Wall Street Rettungsaktionen und für Subventionen von Öl-Pipelines, Solaranlagen, Erdgas- und Biotreibstoffen betrieben. Eine Verschlimmerung der Krise zum Wohle dieses Ziels zuzulassen, ist für die Obama-Regierung und British Petroleum also gleichermassen von Vorteil.
Ein weiterer Vorteil des Ölteppichs ist, dass er als willkommene Ablenkung und Vorwand für die Vertuschung einer ganzen Reihe weiterer Geschichten dient, hauptsächlich der Vorbereitungen eines militärischen Angriffs auf den Iran, der nun immer wahrscheinlicher scheint.
Hier ein Video, das uns die Sprache verschlägt: Aufnahmen vom sprudelnden Bohrloch und dann, dann sieht man plötzlich im Hintergrund das Reflektieren einer Studiotür. Sind die Bilder vom sprudelnden Bohrloch Fake?