Donnerstag, 17. Mai 2012
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Christian Anders – Sein Zug nach Nirgendwo

Sonntag, 15. Januar 2012



Er hatte 25 Hits, ihm lagen Tausende Deutscher Mädchenherzen zu Füssen. Doch seit Jahren versucht Christian Anders alles, um sein „Schlagerfuzzi“-Image kaputtzumachen. Durch Verschwörungsbücher unter dem Namen Lanoo, antisemitischen Liedern, Nacktdemonstrationen und TV-Auftritten. Heute wird der Burgkönig und Alpen Chuck Norris 67 Jahre alt.

Dieser Mann ist ein Rätsel. Es beginnt schon bei seiner Geburt in Österreich, als er als Antonio Augusto Schinzel-Tenicolo geboren wurde. Antonio Tenicolo: Das wäre doch ein toller Schlagername gewesen. Aber nein, er nannte sich Christian Anders, als er anfing, Musik zu machen. 1966 nahm er ein Tonband auf, schickte es an eine Plattenfirma und erhielt einen ersten Schallplattenvertrag. Bereits drei Jahre später, 1969, war Christian Anders mit dem Schlager „Geh’ nicht vorbei“ der erfolgreichste deutsche Nachwuchssänger. In nur fünf Monaten wurden mehr als eine Million Schallplatten verkauft.

Seinen ersten Fernsehauftritt hatte er in der ZDF-Sendung „drehscheibe“. Er war oft zu Gast in der ZDF-Hitparade und sang dort seine rund 25 Hits; der bekannteste ist „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ aus dem Jahre 1972.

Christian Anders spielte nicht nur Gitarre, er sang nicht nur, sondern textete, komponierte und arrangierte seine Lieder selbst. Für seine Lieder interessierte sich unter anderem Ella Fitzgerald, seine Texte sangen Gilbert Bécaud, Rita Pavone und Adriano Celentano. Insgesamt schrieb Anders etwa 1.100 Lieder und Gedichte. Weiterhin schrieb er Romane, vor allem Krimis, die in Zeitschriften und als Bücher veröffentlicht wurden.

Ein kreatives Köpfchen also, der Christian Anders. So wirkte er auch als Darsteller, Drehbuchautor, Regisseur, Produzent oder Komponist in mehreren Filmen mit. Dabei spielte er, unter anderem, neben Uschi Glas, Peter Weck und Peggy March. Mit seinem Regiedebüt „Die Brut des Bösen“ schuf er den ersten Karatefilm aus rein deutscher Produktion. Er wurde ebenso wie der Sexstreifen «Die Todesgöttin des Liebescamps» mit Laura Gemser von der Kritik verrissen und war auch kommerziell nur mässig erfolgreich. Unter Trashfans erlangten die beiden Filme aber einen gewissen Kultstatus.

Die asiatischen Kampfsportarten Karate, Taekwondo und Aikido lernte der Alpen Chuck Norris in München beim Koreaner Chong Minh Kwack. Christian Anders errang den Schwarzen Gürtel (Dan) im Karate, wurde Lehrer in diesem Sport und leitete in München eine eigene Karateschule.


Ende der 80er Jahre dann die Wende. Nicht die deutsche, sondern seine persönliche. 1987 siedelte er in die USA über. Bei den Dreharbeiten zum Film „Der Stein des Todes“ (Death Stone) lernte er Heather Thomas kennen, die durch ihre Rolle als Jody in der Serie „Ein Colt für alle Fälle“ in den 1980er Jahren bekannt wurde. Mit ihr war Christian Anders eine Weile liiert Zu dieser Zeit veröffentlichte Anders unter dem Pseudonym Lanoo mehrere Bücher zu esoterischen Themen und Verschwörungstheorien. 1991 kam seine erste amerikanische CD Lanoo – «Alive in America» heraus. Christian Anders schrieb das Buch „The Man W.H.O. Created AIDS“ und führte dies als Ein-Personen-Stück in Hollywood auf. Damit machte er sich damals keine Freunde. Vor allem nicht bei den Juden: Seine Liedtexte mit Passagen aus den „Protokollen der Weisen von Zion“(„Sieben Familien haben das Geld. Ob Rothschild, Cohn oder Donati, man nennt uns auch Illuminati. Mit Aids verseuchen wir die Welt“) gelten als antisemitisch und plemplem.

2005 nahm Christian Anders an der ProSieben-Realityshow „Die Burg“ teil. Trotz allem: Die Zuschauer wählten ihn zum Freak of the Week und wurde „Burgkönig“. Das letzte, was wir von Christian Anders hörten und sahen, war auf Youtube. Dort warnt er fiebrig und wirr vor der Schweinegrippe-Impfung, schimpft über die Neue Weltordnung und  Illuminati. Ein bisschen wie wir.









Trent Reznor – Der Nine Inch Nail

Donnerstag, 17. Mai 2012

michael trent


Er ist nicht nur Marilyn Mansons grosses Vorbild, sondern war auch dessen Produzent. Michael Trent Reznor ist eine Ikone, vor der unzählige Bands niederknien und als Industrial-Wegbereiter anbeten. 2011 gewann er für den Soundtrack zu „The Social Network“ einen Oscar un ...

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Megan Fox – 1000 Küsse zum 26sten

Mittwoch, 16. Mai 2012

megan fox


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