Britische Regierung zerstört alle UFO-MeldungenDienstag, 2. März 2010




Die britische Regierung hat vor drei Monaten das UFO-Meldebüro des „Ministry of Defence“ (MoD) geschlossen. Zukünftig sollen sämtliche Meldungen über UFO-Sichtungen nach 30 Tagen zerstört werden. Damit die Bürger die „Wahrheit“ nicht erfahren können. Alle eingehende UFO-Meldungen in Grossbritannien werden zerstört, um künftigen Anfragen unter Berufung auf das britische Informationsfreiheitsgesetz (Freedom of Information Act, FOIA) aus dem Weg zu gehen. Bekannt wurde die interne Entscheidung erst jetzt durch eine Veröffentlichung eines geheimen MoD-Schreibens vom November 2009. Laut dem Betreuer des britischen „National Archives“ Dr. David Clarke von der «Sheffield University» bedeutet diese Entscheidung, dass in Zukunft auch Sichtungen durch glaubwürdige Zeugen nach 30 Tagen zerstört werden.
Um bereits existierenden Vermutungen zu entgegnen, das MoD verberge Informationen über UFOs, habe man es «absichtlich vermieden, andere Regierungen in dieser Angelegenheit zu kontaktieren, da dies von UFO-Forschern doch nur als Beweis für eine internationale Zusammenarbeit und Verschwörung gedeutet werden würde».
Aus diesem Grund habe man sich lediglich der Internetseite des US-Verteidigungsministeriums (US Department of Defence) bedient, und hier den folgenden Wortlaut einer offiziellen Presseerklärung gefunden: «Die UFO-Thematik ist für uns nicht länger von Interesse.» Weiterhin habe das Ministry of Defence zukünftig «kein Interesse an der Entgegennahme von Berichten über UFO-Sichtungen und werde auf Eingänge nach November 2009» nicht mehr – oder nur noch mit Standardschreiben reagieren.
Mit diesem Schritt, entgehe man weiteren Verpflichtungen bezüglich Auskünften zum Thema im Rahmen des FOIA und zugleich der zukünftigen Verpflichtung, weitere Akten den «National Archives» zu überstellen.
Interessanterweise, so Dr. Clarke in seinem UFO-Blog «drdavidclarke.blogspot.com», bezieht sich die getroffene Entscheidung des Nichtinteressens an UFOs nicht auf die derzeitigen Arrangements zur Kontrolle und Verteidigung des britischen Luftraums. Dort ist man für einen Angriff von Ausserirdischen immer noch gewappnet. So könne auch weiterhin das Militär sowohl von ziviler als auch von militärischer Seite umgehend auf eine Bedrohung reagieren.
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