Braunwalds Tourismus ist schon über 100 Jahre alt und lockte bis zum Zweiten Weltkrieg vor allem französische Gäste an. So gab es bis in die 30er-Jahre eine Bahn-Direktverbindung Paris – Linthal. Schon seit es auf der Alp in Braunwald Besiedlung und Tourismus gibt, ist das Dorf autofrei.
Das Hideaway im Glarnerland wird immer beliebter und rüstete in den letzten Jahren mächtig auf. Braunwald erlebt derzeit seinen zweiten Frühling beziehungsweise Winter und entwickelt sich nach und nach zu einem echten Hotspot, denn hier auf der Sonnenseite lacht die Sonne noch lange weiter, während der Rest des Glarnerlandes bereits im Schatten liegt.
Braunwald ist autofrei und ein wahres Seilbahnparadies. Die Standseilbahn, die einen in den Dorfkern und zu den Skiliften bringt, ist bereits ein Erlebnis. Fast senkrecht zieht sie einen den Felsen rauf, bevor man auf einem weiten Hochplateau aussteigen darf. Hier warten neun Transportanlagen für 35 Kilometer alpine Pisten, eine Freeride-Anlage, Snowtubing, vier Kilometer Langlaufloipe, zwei Schlittelbahnen, ein Natureisfeld und 25 Kilometer gepfadete Winterwanderwege mit Panoramablick.
Gemütlich wird’s in Braunwald gegen Abend, wenn die Tagestouristen ins Tal zurückkehren und nur die Feriengäste zusammen mit den Einheimischen im „Adrenalin“ im Hotel Backpapers den Abend einläuten. Schon klar, wird hier das eine oder andere Glas über den Durst getrunken. Warum auch nicht? Fahren muss hier ja niemand mehr. Zurückhaltender sollte man dagegen in der Plütterhütte trinken, zumindest diejenigen, die noch Skifahren oder Boarden wollen. Gleich neben dem Bergrestaurant Chämistube gelegen ist es mit den Liegestühlen für Chill-Out und einem wunderschönen Blick auf den Ortstock der Place to be. Oben. Unten wird gerne und viel in der UHU-Bar gefeiert.