Donnerstag, 17. Mai 2012
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Atombomben im Irak: Klage gegen USA und GB

Mittwoch, 3. Februar 2010



Also doch: Die britischen und amerikanischen Truppen haben im Irak mehrfach Atombomben und „schmutzige“ Granaten gezündet. Jetzt klagt der irakische Minister für Menschenrechte, gestützt auf Umweltdaten, welche die Strahlungen nachgewiesen haben. Die Konsequenzen des Atombombeneinsatzes sind verheerend: Immer mehr Kinder kommen im Irak mit schwersten Missbildungen zur Welt.

Die einzigen Massenvernichtungswaffen, die der Irak hatte, waren diejenigen, welche die Amerikaner und die Briten gezündet haben. Irakische Militärexperten schätzen, die USA und GB bombardierten das Land mit fast 2’000 Tonnen Dirty-Bombs in den Anfangsjahren des Irakkriegs. Das irakische Ministerium für Menschenrechte wird nun eine Klage gegen die Vereinigten Staaten von Amerika und Grossbritannien wegen ihrer Verwendung von Atombomben und schmutzigen Granaten einreichen. Der Minister für Menschenrechte, Wijdan Mikhail Salim, sagte der Zeitung Assabah, dass die Klage auf Berichte des irakischen Ministeriums für Wissenschaft und Umwelt beruht. 

Wegen der radioaktiven Verstrahlung hat die Anzahl der Babys, die mit Missbildungen und Gesundheitsschänden geboren werden, im Süden des Irak stark zugenommen. Irakische Ärzte melden auch steigende Anzahl Krebsfälle, speziell in den Städten, welche einer heftigen Bombardierung durch die USA und GB ausgesetzt waren. Das Ministerium will eine Entschädigung für die Opfer der Bomben erreichen.

Der Ruf nach einer Klage gegen die Hauptverantwortlichen für den illegalen Krieg gegen den Irak wird immer lauter. Bis jetzt wurden über 1,3 Millionen Iraker getötet, Millionen von Menschen obdachlos, vertrieben oder auf der Flucht. Die Städte sind zerstört und die Umwelt ist vergiftet, das Wasser verseucht und die Landwirtschaft ist am Boden. Irak war mal ein fruchtbares Land, das sich immer mehr in eine Wüste verwandelt. Die wertvollen natürlichen Ressourcen des Irak wurden an den meistbietenden verscherbelt und die Bevölkerung erhält vom Reichtum des Landes nichts. Obwohl das Öl sprudelt, liegt die Arbeitslosigkeit bei 50%, das Land ist nach 7 Jahren Krieg völlig am Ende.

Bush und Blair haben aber nicht nur Millionen von Irakern grosses Leid angetan, sondern auch ihren eigenen Soldaten, die sie in den Krieg um Öl geschickt haben, von dem sie nicht nur psychische Traumas mit nach Hause nehmen, sondern auch physische Gebrechen. Tausende Soldaten, die heimkehren, leiden an heimtückischen Krankheiten wie dem „Golfkriegssyndrom“, was ebenfalls dem «Todesstaub» zuzuschreiben ist.

Hier eine Doku über den „Deadly Dust“








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Donnerstag, 17. Mai 2012

kinder im irak


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Henry Kissinger: Volles Abtastprogramm am Flughafen

Mittwoch, 16. Mai 2012

henry kissinger


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