Wir verschonen Sie heute mit fragwürdigen Super GAU-Berichten aus Japan und gesteuerter Kriegspropaganda aus Libyen. Die Medien spielen verrückt und überschlagen sich mit Hysteriemeldungen. Darum fällt es auch nicht weiter auf, dass ein Wissenschaftler-Team der University of Hartford Atlantis gefunden haben will. Und zwar in Spanien.
Jede Stunde werden die Schlagzeilen rund um die Atomkraftwerke in Japan grösser: Kernschmelze hier, Explosionen dort. Dabei hat niemand wirklich eine Ahnung, was in den japanischen AKWs wirklich vor sich geht. Auch wenn sich jetzt alle als Atomkraftexperten aufspielen und wie bei einem Krimi einen Thermostat in einem Atomkraftwerk überwachen. Darum wechseln wir das Thema.
Es geht um Atlantis. Jawohl, genau das Atlantis. Wie ein Forscherteam der University of Hartford behauptet, haben sie in einem spanischen Sumpfgebiet das sagenumwobene Reich gefunden. Die Wissenschaftler rund rum den Archäologieprofessor Richard Freund und den kanadischen Geophysiker Paul Bauman sind überzeugt, dass die Beschreibungen Platons von der Hochkultur Atlantis mit Artefakten und geologischen Formationen der südspanischen Region im Nationalpark Coto de Donana übereinstimmen.
Es waren Satellitenaufnahmen, welche die Wissenschaftler stutzig gemacht haben. Und tatsächlich: Spanische Archäologen entdeckten eine antike Stadt, die etwa 4'000 Jahre alt ist. In einem spanischen Fluss sind die Forscher ausserdem auf merkwürdige geometrische Schatten gestossen, die aussehen wie die Überreste einer Stadtmauer. Zusätzlich sind sie auf seltsame Artefakte und Überreste auf dem Meeresgrund gestossen, die aus der Bronzezeit stammen müssen. Das alles zusammen brachte die Forscher nun zur Überzeugung, dass sie Atlantis gefunden haben.
Dass Atlantis weder am Nordpol, noch auf dem Meeresboden zu finden ist, dürfte nicht überraschen. Aber dass es so unspektakulär ist, bleibt für viele Wissenschaftler unglaublich und zweifeln die Berichte an, die demnächst auf dem „National Geographic Channel“ ausgestrahlt werden.