Dass Julian Assange in eine Sexfalle gelockt wurde, ist den meisten Leuten klar. Schon im August kündigte der Wikileaks-Gründer an, dass gegen ihn eine solche vorbereitet würde, um ihn mundtot zu machen. Wie sich nun herausstellte, hat eine der „Vergewaltigten“, die ehemalige schwedische Botschaft Angestellte Ana A., enge Kontakte zum CIA. Ausserdem veranstaltete Ana A. nach der „Vergewaltigungsnacht“ noch eine Party für Assange.
Da ist was faul im Staate oberhalb Dänemarks. Die angebliche Vergewaltigung zweier schwedischer Frauen entpuppt sich immer mehr als eine schmierige Agentenkomödie, die immer durchsichtiger wird. Erstens, weil es sich bei einer der Frauen um eine ehemalige Botschaftsmitarbeiterin handelt, die Julian Assange mehrere Tage und Nächte begleitete. Auch von einer physischen Vergewaltigung kann keine Rede sein, sondern viel mehr um einen fehlenden Gummi. Was bei uns bloss als leichtsinnig gilt, kann in Schweden als Vergewaltigung ausgelegt werden, was man im Falle von Julian Assange auch tat. Selbst die Stockholmer Oberstaatsanwältin zog nach einem Tag den Haftbefehl zurück, weil es keine Beweise für eine Vergewaltigung gab. Vor ihr lehnten es weitere drei Staatsanwälte ab, in den Anschuldigungen an Assange eine Vergewaltigung zu erkennen und einen Haftbefehl auszustellen. Deshalb durfte Assange auch Schweden verlassen.
Weitere Ungereimtheiten: Eines der angeblichen Vergewaltigungsopfer von Julian Assange, Ana A., arbeitete vor fünf Jahren in der schwedischen Botschaft in Buenos Aires. Danach hielt sie sich in Kuba auf, wo sie engste Kontakte zu der von der CIA finanzierten Anti-Kuba Organisation „Las Damas de Blanco“ pflegte. Mit ein Grund, warum Ana A. aus Kuba ausgewiesen wurde. Ein anderer war, dass Ana A. mehrere Alias-Namen benutzte, unter denen sie auch später im Internet publizierte.
Komisch ist auch, dass Ana A. nach der angeblichen Vergewaltigung noch eine Party für Assange ausgerichtet haben soll, zu der Freunde kamen. Es gibt also Zeugen dafür. Doch Ana A. selbst kann momentan zur Vergewaltigungssache nicht Stellung nehmen, da sie sich für die nächsten paar Monate in Israel aufhält. Auch das angebliche zweite "Vergewaltigungsopfer", Sofia W., hat engste Kontakte zum amerikanischen Geheimdienst. Brisant an der Sache ist, dass die beiden Frauen keine Anzeige wegen Vergewaltigung machen wollten, weil es sich lediglich um Sex ohne Gummi gehandelt hat.