Dienstag, 7. Februar 2012
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Abenteuerliche Bergbahnen, Teil 2: Die ersten Aufstiegshilfen

Dienstag, 30. März 2010



Skifahren wurde um die Jahrhundertwende immer beliebter. Auf jedem Dorfhügel wurden Skikurse gehalten, oft von eigens importierten Norwegern, die als Väter des Skisports gelten. Doch besonders einem Mann verdankt die Schweiz den grossen Durchbruch als Skination: Sir Arthur Conan Doyle, der Schöpfer von Sherlock Holmes. Er schrieb in Kolumnen über die Magie von Davos und das Skifahren, so dass immer mehr Engländer kamen. Das war 1890.

Die erste mechanische Skifahrer-Aufstiegshilfe entstand 1907 beim Hotel Bödele in der Nähe von Dornbirn im österreichischen Vorarlberg. Diese Einrichtung bestand aus einem bootsähnlichen Schlitten, in dem bis zu sechs Personen Platz fanden. Schlittenlifte wie am Bödele entstanden in den 20er-Jahren auch in der Schweiz, hierzulande besser bekannt als Funi. Funi ist die Abkürzung für das französische „Funiculaire“, was Standseilbahn bedeutet. Bei dem Funi werden zwei Schlitten eingesetzt, die über ein Drahtseil so miteinander verbunden sind, dass dem bergwärts fahrenden ein sich talwärts bewegender gegenübersteht. Ein ebenso simples wie geniales System, das auf dem Prinzip der Drahtseilbahn basiert. Die ersten beiden schweizerischen Schlittenseilbahnen für den Personentransport wurden im Winter 1924/25 in Crans-Montana in Betrieb genommen. Später wurden sie in fast allen Kurorten eingesetzt, die sich allmählich auch für den Wintertourismus interessierten, der immer beliebter wurde. Der Funi auf den Hornberg im Skigebiet von Gstaad-Saanenmöser fuhr noch bis zum Winter 1985/86.

Der erste patentierte Schlepplift nahm jedoch bereits 1908 in Schollach im Schwarzwald seinen Betrieb auf. Der Erfinder, Robert Winterhalder, konstruierte eine umlaufende, durch ein Wasserrad angetriebene Seilbahn, deren Seil über Tragrollen auf fünf Holzstützen lief. Die Skifahrer und Rodler konnten sich so mittels Zangen am Förderseil festkrallen und zur 32 Meter höher gelegenen Bergstation ziehen lassen. Leider wurde die Anlage im Jahre 1914 zu «Rüstungszwecken» abgebaut. Der Skilift geriet im Bombenhagel des Ersten Weltkrieges in Vergessenheit.







Abenteuerliche Bergbahnen, Teil 2: Die „Sie und Er-Lifte“

Mittwoch, 31. März 2010

st. moritz
Die „Sie- und Er-Lifte“ machten aus dem elitären Skisport einen Breitensport. Basierend auf einer einfachen, ja fast simplen Idee, revolutionierten die Bügellifte die Wintersportindustrie.

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Abenteuerliche Bergbahnen: Die Geschichte des Skifahrens, Teil 1

Montag, 29. März 2010

geschichte, teil 1
Die Geschichte der Bergbahnen ist so abenteuerlich, dass man es gar nicht für möglich hält, dass sich der Skisport überhaupt breit durchsetzen konnte. Zum Abschluss der Wintersaison dieser Tage bringen wir nochmals die Geschichte des Skifahrens, des Schweizer Tourismus ...

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