190 Frauen wegen Bayer Antibaby-Pillen tot! Und jetzt?Donnerstag, 29. Juli 2010




Diagnose: Tot durch Antibabypillen! 190 Frauen sind seit 10 Jahren gestorben, weil sie Bayer-Verhütungspillen geschluckt haben. Dies bestätigt auch die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA. Zu den Todespillen gehören Yasmin und Yaz, zwei Antibabypillen, die Drospirenon enthalten. Heute soll Bayer über die Klagerisiken informieren – nicht weniger als 1'750 Klagen sind bis jetzt beim Konzern eingegangen.Nach den ersten Meldungen, dass die Antibabypillen Yasmin und Yaz eventuell den plötzlichen Tod junger Mädchen verschuldet haben könnten, blieb vielen die Pille im Hals stecken. Es hagelte seitdem Klagen, viele Klagen. 1'750 sollen seit April bei Bayer eingegangen sein. Wie die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA bestätigt, sind seit der Zulassung der Antibabypille Yasmin und Yaz weltweit 190 Frauen gestorben.
Angesichts der Millionen Pillen, die täglich geschluckt werden, sind das wenige, verteidigt sich der Bayer-Konzern. Denn Yasmin gehört zu den meistverkauften Antibabypillen der Welt. Trotzdem hat das Ausmass selbst Fachleute überrascht. Heute wird Bayer über die Klagerisiken informieren und mit den Quartalszahlen auch darüber, wie sich der Imageschaden von „Yasmin“ auf den Konzern auswirkt oder ob es sogar vom Markt genommen werden muss. Nach Heroin wäre dies das zweite tolle Arzneimittel, das Bayer 1958 vom Markt nehmen müsste.
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